Rückblick auf 2017: Anlagen produzierten 22% mehr Strom

Mit einer Steigerung von 22 % in der Stromproduktion schließt die Energiegenossenschaft Wittgenstein das abgelaufene Jahr 2017 ab. Die Strommenge durch saubere Solarenergie steigerte sich damit von von 101.496 kWh (2016) auf 123.827 kWh (2017), da die im September 2016 installierte Photovoltaik-Anlage auf dem Wabach-Sportpark in Bad Laasphe erstmals eine Sommersaison lang Strom produzierte. Der weitere Strom stammte von beiden den Anlagen auf den Dächern des Städtischen Gymnasium und der ehemaligen Kläranlage in Feudingen.

Insgesamt umfasst der Anlagenpark der Genossenschaft eine installierte Leistung von 150 Kilowatt, mit welchem rechnerisch mehr als 40 Zweipersonen-Haushalte versorgt werden. Ein normales Elektroauto hätte von der erzeugten Strommenge etwa 825.000 Kilometer weit fahren können, also 20 mal um den Globus. Seit ihrer Gründung 2013 bis Dezember 2017 hat die Energiegenossenschaft Wittgenstein damit über 400.000 kWh Strom erzeugt. Das zeigt, dass man auch mit dem „Wittgensteiner Wetter“ mit Solarenergie ordentlich Strom produzieren kann.

Auch am Namen änderte sich Anfang 2017 etwas: Durch die Umbenennung von Energiegenossenschaft Bad Laasphe in Energiegenossenschaft Wittgenstein hat man sich im letzten Jahr dem gesamten Altkreis geöffnet, um sich dort genossenschaftlich für Erneuerbare-Energien-Anlagen, vor allem für Photovoltaik, zu engagieren und damit der Region einen Mehrwert zu bieten. Die Anzahl der Genossenschaftsmitglieder erhöhte sich um fünf auf 61.

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