Elektromobilität als Schwerpunkt auf Generalversammlung

Großes Interesses zogen die Elektroautos auf sich (vorne BMW i3, hinten VW e-Up): Es wurde gefachsimpelt und Probefahrten durchgeführt

Großes Interesses zogen die Elektroautos auf sich (vorne BMW i3, hinten VW e-Up): Es wurde gefachsimpelt und Probefahrten durchgeführt

Das Thema Elektromobilität war Schwerpunkt der diesjährigen Generalversammlung der Energiegenossenschaft Wittgenstein. Sowohl vor der Veranstaltung als zum Abschluss gab es für die anwesenden Mitglieder und Gäste die Möglichkeit, verschiedene Elektroautos zu begutachten, mit den Besitzern zu fachsimpeln und Probefahrten zu absolvieren. Mit einem BMW i3, einem VW e-Up, einem VW GTE sowie einen Renault ZOE war den Interessierten eine breite Elektroauto-Auswahl gegeben. Stets begeistert über die Technik und das sportliche Fahrverhalten der gezeigten Modelle verließen die Probefahrer die vorgeführten Fahrzeuge.

Am Ende der Generalversammlung gab es dazu von Vorstandsmitglied Frank Leyener einen kurzen Vortrag, in welchem er über persönliche Erfahrungen mit seinen Elektroautos sowie zu erwartende Trends der Elektromobilität berichtete. Die gängigen Klischees konnte über Elektromobilität konnte er nicht bestätigen: Lange Touren waren dank kostenloser Schnellladesäulen kein Problem, genau wie am Akku kein Verschleiß feststellbar war. Insgesamt führt in einigen Jahren an Elektromobilität kein Weg vorbei, resümierte er abschließend.

Neben diesem Themenschwerpunkt berichtete der Vorstand ausführlich über die umfangreichen Aktivitäten im vergangenen Jahr. Oft traf er sich, um neue Projekte zu beraten und absolvierte viele Termine mit örtlichen Vereinen und Firmen sowie in lokalen Rathäusern. Dabei zeigte sich, dass die Projektierung kein Selbstläufer gibt, da nicht alle potentiellen Photovoltaik-Anlagen realisiert werden können. Jedoch konnte positiv über die neue laufende Anlage „Wabach-Sportpark“ (34 Kilowatt) auf dem Dach des Veranstaltungsort berichtet werden.

Elektroautos aller Klassen: VW e-Up, Renault ZOE und BMW i3 (v.l.nr.); im Hintergrund wurde von der Genossenschaft bei bestem Sonnenschein Photovoltaik-Strom mit der Anlage "Wabach-Sportpark" erzeugt

Elektroautos aller Klassen: VW e-Up, Renault ZOE und BMW i3 (v.l.nr.); im Hintergrund wurde von der Energiegenossenschaft bei bestem Sonnenschein Photovoltaik-Strom mit der neuen Anlage „Wabach-Sportpark“ erzeugt

Der Anlagenpark erzeugte 2016 knapp über 100.000 kWh sauberen Strom. Erst in diesem Jahr wird die neue Anlage Wabach-Sportpark erstmal den Ertrag der Genossenschaft maßgeblich steigern. Die Anlage Feudingerhütte wird aufgrund der noch andauerenden Umsetzung erst 2018 in vollem Maße die Bilanz stärken. Auch durch die Optimierung der Anlage „Städtisches Gymnasium“ konnte das etwas schlechtere Sonnenjahr kompensiert werden.

Jedoch ist es das Ziel weiter zu wachsen, um die wirtschaftlichen Kennzahlen der Genossenschaft zu verbessern. Zwei größere Projekte könnten dieses Jahr möglicherweise noch realisiert werden, sofern gewisse Rahmenbedingungen wie der Elektroanschluss oder die Dachstatik  stimmen. Andere Anlagen befinden sich in unterschiedlichen Planungsstadien.

Unser verdientes Aufsichtsratmitglied Martin Frettlöh wurde auf persönlichen Wunsch hin nicht wieder zur Abstimmung aufgestellt. An seiner Stelle wurde Marco Pitz als Aufsichtsratsmitglied einstimmig gewählt. Die Energiegenossenschaft dankte Martin Frettlöh vielmals für das Engagement, welches er an den Tag legte – ohne ihn wäre die Energiegenossenschaft in ihrem Engagement nicht soweit gekommen!

Aufsichtsratsvorsitzender Uli Krüger hob zum Abschluss des offiziellen Teils die harmonische und vorbildhafte Zusammenarbeit des ehrenamtlichen Teams hervor. Er wünschte gutes Gelingen für die aktuelle Umsetzung der neuen Photovoltaik-Anlagen.

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